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Ernährung

Arrangement von Früchten, Gemüse, Brot, Getreide- und Fleischprodukten. Foto: Andrey Kiselev - fotolia.com
Arrangement von Früchten, Gemüse, Brot, Getreide- und Fleischprodukten. Foto: Andrey Kiselev - fotolia.com

Im Christentum

Es gibt grundsätzlich keine verbindlichen Ernährungsregeln für Christen, allenfalls Empfehlungen. Weitere Infos ...

Im Islam

Islamisch gesehen ist Nahrung nicht nur etwas, was Menschen zu sich nehmen, um sich am Leben zu erhalten, sondern sie hat durchaus auch eine spirituelle Bedeutung. Weitere Infos ...

Im Judentum

Die Befolgung der Speisegesetze spielt im Lebensalltag aller religiösen und mancher säkularer Jüdinnen und Juden eine große Rolle. Weitere Infos ...

Hinweis für die Begegnungspraxis

Beim Thema Ernährung handelt es sich insgesamt um einen äußerst sensiblen Aspekt in der Vorbereitung von internationalen und multireligiösen Jugendbegegnungen. Die Vorstellungen von den gebotenen Ernährungsvorschriften können zwischen Angehörigen der gleichen Religion sehr verschieden sein. Das ohnehin fremde Essen in einem anderen Land führt unter Umständen noch zu größerer Sensibilität. Intensive Absprachen mit den Kolleg(inn)en aus den Partnerländern sind daher dringend zu empfehlen, um über die Bedürfnisse der Teilnehmenden im Bereich Ernährung möglichst gut Bescheid zu wissen.

Ernährungsgewohnheiten sind von Land zu Land verschieden. Diese Unterschiede sind nicht immer religiös begründet, sollten aber dennoch berücksichtigt werden! Selbstverständlich gehört es zu einer internationalen Begegnung, das Essen in einem anderen Land kennen zu lernen. Die Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen und persönlichen Eigenheiten wird aber dennoch von den Teilnehmenden sehr geschätzt werden und ein positives Gruppenklima schaffen. (Beispielsweise kann ein typisch deutsches kaltes „Abendbrot“ auf ausländische Teilnehmende ungastlich wirken.)

Helfen können folgende Empfehlungen:

  • Fleisch kann grundsätzlich separat angerichtet werden.
  • Der gänzliche Verzicht auf Schweinefleisch ist sinnvoll, da sein Genuss in zwei der drei Religionen verboten ist.
  • Fisch ist eine gute Alternative.
  • Wenn es gelingt sich darauf zu einigen, sind vegetarische und koschere Küche für alle Religionen sichere Varianten.
  •  Lebensmittel, deren Genuss in allen Religionen erlaubt ist, sollten besonders attraktiv gemacht werden (zum Beispiel attraktive alkoholfreie Cocktails).
  • Da der muslimische Fastenmonat Ramadan für Gläubige eine starke Veränderung des Alltags bedeutet, sollten in diesem Zeitraum generell keine Jugendbegegnungen geplant werden.