x

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen

Ernährungsregeln im Islam

Islamisch gesehen ist Nahrung nicht nur etwas, was Menschen zu sich nehmen, um sich am Leben zu erhalten, sondern sie hat durchaus auch eine spirituelle Bedeutung: „Sage mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist!“

Im Islam gilt ein eindeutiges Schweinefleischverbot, was nicht nur Fleisch und Wurstwaren einschließt, sondern auch alle Produkte, die aus diesen Substanzen gewonnen werden, wie beispielsweise Schweinegelatine (was vor allem bei Süßigkeiten und Joghurtprodukten zu berücksichtigen ist).

Je nach religiöser Ausrichtung essen manche Musliminnen und Muslime auch kein Fleisch, das nicht nach einem bestimmten Ritus geschlachtet wurde. Dieses Fleisch gilt nicht als halal (erlaubt).

Zur Orientierung existieren so genannte „Halal-Stempel“. Sie sind ebenso wie der Stempel des Veterinäramtes auf dem Fleisch vorzufinden oder auf der Verpackung angebracht. Unter Musliminnen und Muslimen gelten aber auch spezielle Firmen als dahingehend zuverlässig, dass sie ausschließlich Halal-Fleisch verarbeiten. Mancherorts wird daher nach dem Firmenetikett entschieden.

Ebenfalls als verboten betrachten die meisten Musliminnen und Muslime auch den Genuss von Blut, sei es in Wurstwaren oder bei nicht durchgebratenem Fleisch. Einige muslimische Gruppierungen sehen auch bestimmte Schalentiere aus dem Meer, zum Beispiel Shrimps, Hummer oder Langusten als nicht erlaubt an.

Koschere, das heißt den jüdischen Speisegesetzen entsprechenden Lebensmittel, genügen in jedem Fall den muslimischen Ernährungsvorschriften.