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Familie / Ehe im Islam

Die Ehe ist im islamisch-koranischen Sinne ein zivilrechtlicher Vertrag. Wie jeder Vertrag herrscht in einzelnen Punkten Vertragsfreiheit und wie jeder Vertrag ist er als solcher kündbar. Das bedeutet, dass beiden Ehepartnern zum Beispiel ein Scheidungsrecht im Ehevertrag zugestanden werden kann. Ebenso können sich beide im vorhinein über Sorgerechtsfragen und Vermögensfragen einigen.

Bei der Eheschließung zahlt der Bräutigam seiner Braut eine mahr (Brautgabe) in vereinbarter Höhe. Diese geht nicht in das Vermögen beispielsweise des Brautvaters über, sondern ist zur alleinigen Verfügung der Ehefrau bestimmt. Beide Partner müssen mit der Eheschließung einverstanden sein und dies auch vor zwei Zeugen deutlich erklären.

Grundsätzlich ist es im Islam theologisch gesehen wünschenswert, wenn ein Ehevertrag abgeschlossen wird. Leider wird dies oft versäumt, meist zum Schaden der Ehefrau. Die meisten wollen bei der Eheschließung nicht an eine Trennung oder gar Scheidung denken. Trotzdem ist das Nachdenken darüber und die vertragliche Absicherung eine islamisch legitime und erwünschte Angelegenheit.