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Sprache der Heiligen Schrift im Judentum

Der Tanach, die Heilige Schrift des jüdischen Volkes, ist in hebräischer Sprache überliefert. Das schriftliche Hebräisch ist eine Konsonantensprache, in der die Vokale nicht niedergeschrieben werden. In seiner ursprünglichen Form bestand daher auch der biblische Text ausschließlich aus Konsonanten.

Ungefähr im 5. Jahrhundert nach der Zeitrechnung verstärkten sich die Bemühungen um eine vereinheitlichte Form der Punktuation, der Hinzufügung der Vokalzeichen. Etwa im 10. Jahrhundert war dies schließlich abgeschlossen. Die heutige Lesung des Tora-Wochenabschnitts in der Synagoge erfolgt aus einer Pergamentrolle, in der nur die Konsonanten niedergeschrieben sind.

Hebräisch als Sprache des jüdischen Volkes hat insofern eine einigende Wirkung, als dass sie Jüdinnen und Juden die Kommunikation untereinander ermöglicht. Das Abhalten jüdischer Gottesdienste auf Hebräisch weltweit eröffnet jedem Gläubigen die Teilnahme am Gebet.