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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Russland

Hier gibt's Infos zu den Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Russland. Mehr lesen unter

Bildung und Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungssystem in der Russischen Föderation unter www.bildung-weltweit.de

Zirka 90 % der 25- bis 34-Jährigen haben eine höhere Schulbildung, rund 55 % dieser Altersgruppe eine Hochschulausbildung absolviert.
(Quelle: Education at a Glance 2011: OECD Indicators)

Beschäftigung

Die Rate der Jugendarbeitslosigkeit ist sehr hoch und nimmt immer noch weiter zu. Verlässliche Zahlen gibt es jedoch nicht. Dabei ist sie im europäischen Teil Russlands und in den Städten geringer als im asiatischen Teil respektive in ländlichen Gegenden. 

Das Thema Jugendbeschäftigung ist einer der schwierigsten Fragestellungen bei der Umsetzung der staatlichen Jugendpolitik. In den Jugendämtern gibt es besondere Abteilungen für Jugendbeschäftigung. Außerdem gibt es Sonderprogramme auf Kreis- und Gemeindeebene zur Förderung der Beschäftigung von Heranwachsenden und Jugendlichen. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit den allgemeinen Arbeitsämtern und den so genannten sozialen Diensten. Jährlich werden rund 20 000 arbeitslose Berufschulabsolvent(inn)en durch besondere Arbeitsförderprogramme in den Arbeitsprozess eingegliedert.

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport

Gesundheit

Der statistisch angelegte Bericht "Jugend in Russland 2010" wurde vom Russischen Statistikamt in Zusammenarbeit mit der Unicef erstellt. Dort wird die Lebenssituation der 15- bis 29- Jährigen und insbesondere der 15- bis 19-Jährigen beleuchtet. Einige Aspekte wurden nachfolgend herausgegriffen.

Schwangerschaftsabbrüche
nach Altersgruppen:
15 - 17 Jahre: 11,5 auf 1000
18 - 19 Jahre: 36,2 auf 1000
20 - 24 Jahre: 53,0 auf 1000
25 - 29 Jahre: 57,0 auf 1000
(zum Vergleich in Deutschland: in der Gruppe der 15- bis 18-Jährigen 37 auf 10 000; Quelle: Destatis)

HIV/Aids
In der Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen wurde 2009 ein Anteil von 5,3 HIV-Infizierten auf 100 000 Personen registriert. Im Vergleich zu 2005 ist insgesamt ein starker Rückgang der registrierten HIV-Erkrankungen zu verzeichnen (2005: 1442, 2009: 440).

Alkohol und Drogen

Daten zu Alkoholismus und Drogensucht
15 bis 17 Jahre18 bis 19 Jahre
200020052009200020052009
Alkoholismus und Alkoholpsychosen17503288149813222160529798
Drogensucht1159319541079 3563118296 9860

Laut offiziellen Angaben der Föderalen Drogenkontrollbehörde (FSKN) waren im September 2013 etwa 6 % (8,6 Millionen) aller russischen Bürger/-innen drogensüchtig. Informationen zur Strategie und zur Umsetzung der staatlichen Anti-Drogen-Politik sind auf der Website der Föderalen Drogenkontrollbehörde abrufbar.

Todesfälle
Die Anzahl der Todesfälle in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist insgesamt rückläufig. Unter anderem ist die Mordrate bei jungen Männern zwischen 25 und 29 von 61,3 (auf 100 000 Personen) im Jahr 2000 auf 27,6 im Jahr 2009 gesunken, die Selbstmordrate von 86,9 in 2000 auf 62,3 in 2009.

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Sport

Obwohl sich in den Neunzigerjahren die Anzahl der Sportzentren erhöht hat, ist die Zahl der in Sportklubs und Schul- beziehungsweise Universitätssportklubs organisierten Kinder und Jugendlichen stark zurückgegangen. Ein Grund dafür ist die Einführung von Mitgliedsgebühren, die sich viele Familien mit niedrigem Einkommen nicht leisten können.

Trotzdem erfreut sich Sport wieder steigender Beliebtheit unter russischen Jugendlichen. Es sind zunehmend so genannte Power-Sportarten, wie Body-Building, und Kampfsportarten, die das Interesse wecken. Sie haben für Jugendliche einen gewissen kommerziellen Wert und werden nicht unbedingt aus Interesse an einer gesunden Lebenshaltung oder als Freizeitvergnügen ausgeübt, vielmehr betrachten viele junge Menschen Sport als Sprungbrett für eine Profi-Karriere. Die Einstellung zum Fitnesssport wird aber zunehmend positiver. Jugendliche, die über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, üben auch so genannte Elite-Sportarten wie Tennis, Golf oder Reiten aus.

Zuständig für den Bereich Kinder- und Jugendsport ist in der Russischen Föderation das Ministerium für Sport (???????????? ?????? ?????????? ?????????), hier die Abteilung für die staatliche Politik im Bereich Körpererziehung und Sport. Die Abteilung ist unter anderem zuständig für:

  • die Durchführung von Maßnahmen zur Entwicklung des Kinder- und Jugendsports, 
  • die Organisation von Sportwettbewerben, Spartakiaden, Festivals der Körperkultur und des Sports und anderer Veranstaltungen sportlicher Art, 
  • die Einführung eines Allrussischen Verzeichnisses aller Sportarten, 
  • die Koordination der Tätigkeit der Kinder- und Jugendsportschulen, der Spezialschulen für Kinder und Jugendliche, der Hochschulen der olympischen Reserve, der Fach- und Hochschulen für Körperkultur und Sport. 

Konzept des Föderalen Programms für die Entwicklung von Körperkultur und Sport in der Russischen Föderation 2006 - 2015 (??????????? ??????? ????????? «???????? ?????????? ???????? ? ?????? ? ?????????? ????????? ?? 2006 - 2015 ????): www.sport-fcp.ru/xml/t/default.xml, (letzter Zugriff 27.4.12)

Eine deutsch-russische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Sports besteht zum Beispiel im Rahmen des Programms Neue Brücken bauen des Landes Nordrhein-Westfalen, in dem auch die Deutsche Sportjugend aktiv mitwirkt. So kooperiert etwa der Landesverband der Sportjugend Duisburg mit der Abteilung für Bildung und Wissenschaft des Gebiets Nizhniy Novgorod. 

Link
www.infosport.ru - Nationales Informationsnetzwerk Sportivnaja Rossija

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Partizipation und Citizenship

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement 

Politische Bildung

Eine Dachorganisationen der politischen Jugendbildung in Russland wie beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland die gemeinsame Initiative der Träger politischer Jugendbildung (GEMINI) mit seinen Mitgliedsorganisationen ist nicht bekannt.

Links
www.laender-analysen.de/dlcounter/dlcounter.php?url=../russland/pdf/Russlandanalysen083.pdf - Russlandanalysen der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen vom 12.1.2006: „Politische Jugendorganisationen und Jugendbewegungen in Russland“, „Jugendorganisationen“, „Jugend und Politik“
www.stiftung-evz.de/w/files/publikationen/demokratiebildung_bru.pdf - Studie zur Demokratiebildung in Belarus, Russland und der Ukraine (gefördert vom Fonds "Erinnerung und Zukunft" der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft)
www.stiftung-evz.de/w/files/pdfs/demokratieerziehung.pdf - Studie zur Demokratieerziehung in Mittel- und Osteuropa (gefördert vom Fonds "Erinnerung und Zukunft" der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft)
http://tass-analytics.com/uploads/pdf/novoe_putinskoe_bol_shinstvo_--_doklad_centra_politicheskogo_analiza_pdf.pdf - Studie des Zentrums für politische Analyse „Putins neue Mehrheit – kritisch, pragmatisch, nicht gleichgültig und patriotisch“ zum Ansehen des russischen Präsidenten in der Bevölkerung. Moskau, 2014 (auf Russisch)

Freiwilliges Engagement

Am 1. Januar 2014 ist in Russland das Gesetz 'Über freiwilliges Engagement (Freiwilligenarbeit) in Kraft getreten. Das Bundesgesetz bildet den rechtlichen Rahmen für die Freiwilligenarbeit, bestimmt sowohl die grundlegenden Prinzipien und Arten von Freiwilligenarbeit beziehungsweise ehrenamtlicher Tätigkeit, ihre Ziele und Aufgaben, Formen, Typen und die Reihenfolge ihrer Umsetzung als auch die Maßnahmen, um freiwilliges Engagement (Freiwilligenarbeit) zu fördern und zu unterstützen.

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Kultur und Kreativität

Die Einrichtungen der kulturellen Jugendbildung sind sehr vielfältig, aber bisher nicht - wie im Falle der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ) in der Bundesrepublik Deutschland - unter einem Dach vereint. Daher ist es schwer, Strukturen zu erkennen und zu beschreiben. Viele ehemalige Pionierhäuser wurden in Jugendkultureinrichtungen umfunktioniert. Theatereinrichtungen haben sich in einer Art Bundesverband zusammengeschlossen.

Gegenwärtig besteht bei vielen Kindern und Jugendlichen ein wachsendes Interesse an der Mitarbeit und Mitwirkung in Verbänden aus den Bereichen Musik und Choreografie sowie Instrumental- und Folkloregruppen.

Relevante Adressen unter Weiterführendes unter Einrichtungen und Träger der kulturellen und politischen Jugendbildung sowie der Jugendsozialarbeit.

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Die Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher nimmt einen sehr geringen, fast gar keinen Stellenwert im Rahmen der Jugendarbeit ein. 2009 waren in der Altersgruppe 15 - 29 Jahre folgende Zuwanderungen zu verzeichnen:

15 - 19 Jahre: 16 900, davon 8009 männlich, 8000 weiblich
20 - 24 Jahre: 38 400, davon 21 300 männlich, 17 100 weiblich
25 - 29 Jahre: 45 100, davon 26 600 männlich, 18 500 weiblich.

Der größte Anteil der zugewanderten Jugendlichen stammte aus: Tadschikistan (4566), Usbekistan (4212), Armenien (3164), der Ukraine (3055) und Aserbaidshan (2484). 2439 zugewanderte Jugendliche zwischen 15 und 29 Jahren konnten keine Papiere vorweisen oder waren staatenlos.
(Quelle: Aus dem Bericht "???????? ? ??????. 2010" auf http://www.gks.ru, Zugriff 26.3.12)

Von staatlicher Seite wurden Gesetze über Flüchtlinge und gewaltsam vertriebene Migrant(inn)en verabschiedet, die sozial Benachteiligten - vor allem Flüchtlingskindern allein erziehender Mütter und Großfamilien - helfen sollen.

Links
www.laender-analysen.de/dlcounter/dlcounter.php?url=../russland/pdf/Russlandanalysen236.pdf - Beitrag von Olga Vendina zur Ethnisierung der Migrationsprozesse in Russland. In: Russland-Analysen, März 2012. Insbesondere verweist Vendina auf die Verschiebung der Struktur der Immigration von ethnisch motivierter Immigration (Rückführung ethnischer Russen) hin zu einer ethnischen Immigration im Sinne der Zusammensetzung der Migranten und die Wahrnehmung der ethnischen Migration als Bedrohung der gesellschaftlichen Sicherheit.
http://kremlin.ru/acts/15635 - Konzept für die staatliche Migrationspolitik der Russischen Föderation bis 2025
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/57819/russische-foederation - Dossier 'Migration' Russische Föderation der Bundeszentrale für politische Bildung
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Das soziale System in der Russischen Föderation befindet sich im Umbruch beziehungsweise im Aufbau und orientiert sich dabei stark an westlichen Modellen. Im Mittelpunkt stehen die Überwindung der Armut und die Unterstützung sozial schwacher Gruppen wie Kinder, Jugendliche, Frauen, Familien mit Kindern. Sozialarbeiter sollen dabei helfen, dieses neue Sozialsystem mitzugestalten. Dafür wurde 1992 der Studiengang Sozialpädagogik an Hochschuleinrichtungen geschaffen. 

Derzeit gibt es etwa 650 Universitäten und Hochschulen, an denen Sozialpädagogik gelehrt wird. Inzwischen haben über 9 000 Absolventen ihr Studium abgeschlossen. Vorher gab es so genannte Crash-Kurse für Pädagogen zum Sozialpädagogen. In diesem Bereich bestehen Kontakte zwischen russischen und deutschen Einrichtungen, wie zum Beispiel zwischen Partnern in Novosibirsk und der Fachhochschule Siegen, der Staatlichen Pädagogischen Universität Tula und Partnern in Villingen-Schwenningen. Russische Einrichtungen sind sehr stark an fachlichen Kontakten im Bereich der Sozialarbeit interessiert.

2003 waren über 1750 so genannte soziale Dienste tätig. Sie leisten in erster Linie sozial-psychologische Hilfe für Kinder und Jugendliche, helfen und beraten bei der Berufsorientierung und sind im Bereich der Familienhilfe und der Rechtshilfeberatung tätig. Beispielhaft für die Arbeit der Jugendsozialdienste sei die Habarovsker Region genannt, wo die Jugendhilfepraxis sich mit enormem Tempo entwickelt, was nicht in ganz Russland der Fall ist.

Wichtige Themen im Rahmen der Jugendsozialarbeit sind für russische Fachkräfte:

  • Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen 
  • Mädchensozialarbeit 
  • Straßensozialarbeit 
  • Jugendberufshilfe 
  • Mobile Jugendarbeit 
  • Jugendwohnen 

Relevante Adressen findet man unter Einrichtungen und Träger der politischen Jugendbildung sowie der Jugendsozialarbeit unter Weiterführendes.

Link
www.detskiedomiki.ru/guide/child/ - Website des Projektes "Detskie domiki (Kinderhäuser)" mit Informationen zu Wohlfahrtsverbänden im Kinder- und Jugendbereich, zu Einrichtungen der In-Obhutnahme, Waisenhäusern sowie Kinderheimen

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Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Die für die internationale Jugendarbeit zuständige zentrale Einrichtung in der Russischen Föderation ist die Unterabteilung für die internationale jugendpolitische Zusammenarbeit in der Föderalen Agentur für Bildung.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Der Deutsch-Russische Jugendrat ist ein Ausschuss, der im Rahmen des deutsch-russischen Regierungsabkommens über Jugendaustausch vom 13. Juni 1989 geschaffen wurde. Er ist paritätisch mit je sechs deutschen und russischen Ratsmitgliedern besetzt, die von den jeweiligen Regierungen für drei Jahre benannt werden. Der Rat tagt regelmäßig und beschließt die jährlich auf Bundes- beziehungsweise föderaler Ebene stattfindenden Programme zum Fachkräfteaustausch.

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und der Nationale Jugendrat Russlands (NYCR) arbeiten seit mehreren Jahren zusammen.

2004 wurde ein neues Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation über die jugendpolitische Zusammenarbeit unterzeichnet. Es umfasst sowohl schulischen als auch außerschulischen Jugendaustausch sowie den Austausch von Fachkräften der Jugendhilfe. Koordinierungsbüros in beiden Ländern bieten Information, Beratung und Förderung von Maßnahmen an. Das deutsche Koordinierungsbüro ist die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch Gemeinnützige GmbH in Hamburg.

Im Rahmen von Städtepartnerschaften pflegen Moskau, Sankt Petersburg, Rostov-am-Don, die Kaliningrader, Novgoroder, Tjumener, Saratover sowie eine Reihe anderer Gebiete ebenso wie die Ural-Region besonders intensive Kontakte mit deutschen Bundesländern. 93 deutsche Städte unterhielten im Jahr 2013 Partnerschaften mit russischen Städten.

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Im bilateralen Bereich arbeitet die Russische Föderation neben der Bundesrepublik Deutschland mit weiteren Ländern wie Armenien, Belarus, Finnland, Frankreich, Italien, Polen, der Ukraine und Zypern sowie im Baltischen Raum mit Lettland und Litauen zusammen. Die Zusammenarbeit mit der asiatischen Region erstreckt sich auf die Länder Nord- und Südkorea, China, Indien und Japan. Außerdem wirkt die Russische Föderation aktiv in der Arbeitsgruppe Jugend des Barents-Euroarktischen Rats mit sowie im Ostsee- und im Arktischen Raum.

Das Zentrum für Polnisch-Russischen Dialog und Verständigung (Centrum Polsko-Rosyjskiego Dialogu i Porozumienia) initiiert, unterstützt und fördert Jugendaustauschprogramme zwischen Russland und Polen. In den Programmen sollen Jugendliche sich mit dem heutigen Russland beziehungsweise Polen vertraut machen und ihre Kenntnisse in der Geschichte und Kultur des jeweils anderen Landes verbessern.

Ebenso wirkt die Russische Föderation im Rahmen der multilateralen jugendpolitischen Zusammenarbeit im Rat für Jugendangelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) besteht ein Internationaler Rat aus führenden Vertreter(inn)en der staatlichen Jugendorgane, der regelmäßig zusammenkommt.

Die Russische Föderation arbeitet aktiv mit den Gremien des Europarats zusammen, hier insbesondere mit der Jugendministerkonferenz, dem Direktorat für Jugend und Sport, dem Europäischen Jugendfonds, und nimmt an den Programmen des Europarats in den Europäischen Jugendzentren in Strasbourg und Budapest teil. Außerdem kooperiert die Russische Föderation in Jugendfragen auch mit der Europäischen Kommission, der UNESCO und den Vereinten Nationen

Link
www.barentsyouth.org – Website der Barentsee-Jugend

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Mobilität

Reisen war und ist ein beliebtes Freizeitvergnügen auch unter russischen Jugendlichen. Derzeit scheitert die Reiselust der meisten Jugendlichen an den nicht vorhandenen finanziellen Mitteln, um eine Reise zu finanzieren. Diejenigen, die es sich leisten können, gehören zu den so genannten Neuen Reichen oder haben Kontakte oder Familie im Ausland, durch die sie die Reisekasse auffüllen können. Beliebte Reiseländer sind die USA, Spanien, die Türkei und Ägypten.

Freizeitangebote für russische Kinder und Jugendliche bieten die ehemaligen Kinder- und Pionierlager, die teilweise in Schullandheime umgewandelt wurden. Die Nutzung der Sommerfreizeitangebote scheitert oft an den fehlenden Finanzen.

Russland ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://euro26.org.ru/index.php

Die Russische Föderation gehört im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION zu den förderfähigen Ländern. Sie gehört zu den so genannten benachbarten Partnerländern (Region 4). Die Teilnahme von Personen und Organisationen aus der Russischen Föderation ist an bestimmte Aktionen und Bedingungen geknüpft.

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Impressum - Russland

Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum". Foto: stock.xchng - BSK
Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum". Foto: stock.xchng - BSK

Die Länderinfos zu RUSSLAND wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: laufend

Kontakt: dija(at)ijab.de